Ob Frühlingsfahrt, Sommerrunde, Herbstausflug oder Wintertour – das Schöne am Radfahren in Berlin ist: Diese Outdoor-Aktivität passt in jede Jahreszeit! Während man im Frühling oder Sommer das schöne Wetter genießt, hält uns die Bewegung beim Radeln in Herbst und Winter warm. Dabei finden sich rund um Treptow-Köpenick viele verschiedene Radwege, die sich für die nächste Radtour eignen. Hier gibt es einen kurzen Überblick.
Treptow-Köpenick: Abwechslungsreiche Radwege

Müggelseeradweg – Natur und Kultur rund um den Müggelsee

Eine Fahrradtour rund um den Müggelsee ist besonders bei Naturfreunden sehr beliebt, bietet aber für jeden Fahrradliebhaber viel Sehenswertes: Vom S-Bahnhof Friedrichshagen radelt man gemütlich bis zum Seebad Friedrichshagen, fährt am Museum im Alten Wasserwerk vorbei und genießt die Landschaft.

In Rahnsdorf geht es per Fähre ans andere Ufer, um schließlich Neu-Venedig mit seinen vielen verzweigten Kanälen zu entdecken. Über die Brücke an der Triglawstraße kommt man zum südlichen Ufer der Müggelspree, durchstreift die Müggelberge und hält Ausschau nach dem Lehrpfad Teufelssee.

Im Biergarten Rübezahl Halt gemacht, geht es danach zur Köpenicker Altstadt, die jeden Radler mit ihrem mittelalterlichen Charme umgarnt. Um die Rundtour zu beenden, fährt man danach einfach durch den Spreetunnel zurück nach Friedrichshagen.

Wuhleradweg – Angenehme Ruhe am Wuhleufer

Der Wuhleradweg beginnt in Berlin-Köpenick. Gemütlich geht es über die Dammbrücke entlang der Lindenstraße bis zur Wuhlemündung. Ab hier gibt es einen ausgeschilderten Radweg, der entlang der Wuhle Richtung Norden führt – vorbei an Abenteuerspielplatz, Schmetterlingswiesen und Landschaftspark Wuhletal.

Hier wechselt der Wuhleradweg mehrmals die Uferseite, wobei Schilder den Weg über die Brücken weisen. So viel Ruhe und Grün hätte man in Berlin kaum vermutet!

Dahme-Radweg – inklusive Dahme-Mündung, Schleuse und mehr

Der Dahme-Radweg startet an der Dahme-Mündung in die Spree, direkt an der Schlossbrücke in Berlin-Köpenick, wobei der erste Teil der Strecke zunächst etwas abenteuerlich ist. Über lockere Sandwege und Schotterpfade radelt man hier über Grünau nach Schmöckwitz und Wernsdorf, streift Niederlehme und macht sich schließlich weiter auf in Richtung Königs Wusterhausen.

Noch etwas weitergeradelt, findet sich die faszinierende Schleuse Neue Mühle, die zum Pausieren einlädt. Danach geht es bis Golßen über gut ausgebaute Radwege, Fahrradstraßen und wenig befahrene Straßen weiter – so weit, wie die Lust reicht.

Europaradweg R1 – ein Stück durch Treptow und Köpenick

Der gesamte Europaradweg R1 geht von London über Berlin bis nach Moskau und ist mehr als 5.100 km lang. Rund 29 km davon führen durch Treptow-Köpenick: Entlang der Puschkinallee und Alt Treptow geht es durch den Treptower Park, quer über die Bulgarische Straße und weiter auf der Neuen Krugallee bis zum Dammweg.

Von hier aus sind es noch rund 2 km bis zur Fähre, die nach Wilhelmstrand fährt. Hier geht es über diverse Wege am Modellpark Berlin-Brandenburg vorbei, quer durch die Wuhlheide bis zur Spindlersfelder Straße und nach der Überquerung der Spree den Uferweg entlang. Dann sind es nur noch ein paar Straßen bis nach Alt-Köpenick. Bis hierher sind Sie rund 12 km gefahren. Wer weiterradeln will, der fährt entlang der Müggelheimer Straße auf einem schmalen Radweg bis zum Volkspark Köpenick, biegt am Müggelschlösschenweg ab und fährt über den asphaltierten Waldweg, der einen wundervollen Blick auf den Müggelsee bietet.

Entlang des Müggelsees geht es bis zum Ortsteil Rahnsdorf, wo der Alte Spreearm überquert wird, um schließlich über verschiedene Straßen bis nach Erkner zu radeln. Diese zweite Hälfte der Strecke beträgt knapp 17 km – voller bleibender Eindrücke von Müggelsee und Umgebung.

Downhillstrecke Müggelturm – Abenteuer pur

Wer nicht gern weite Strecken radeln, sondern sich auf dem Rad sportlich austoben will, der ist mit der Downhillstrecke Müggelturm gut beraten. Hier kann man am Wochenende auf verschiedenen Untergründen und mit unterschiedlichen Hindernissen sein Können unter Beweis stellen.

Gegen eine geringe Gebühr darf jeder die Strecke nutzen. Um mit höchstmöglicher Geschwindigkeit den Berg runterzufahren, sollte das Rad allerdings für hohe Belastungen ausgelegt sein und es muss entsprechende Schutzkleidung mit Oberkörperschutz, Integralhelm, Handgelenk-, Ellbogen-, Knie-, Schienbeinschonern und verstärkten Handschuhen getragen werden. Ein gewisses Können mit dem Mountainbike ist ebenfalls gefragt. Dann kann das Abenteuer beginnen!

Fazit: Für jeden Geschmack die passende Strecke!

Treptow-Köpenick bietet für Radfahrfans verschiedene Radstrecken, die alle ihren eigenen Charakter haben. Ob Radler die Ruhe in der Natur genießen, historische Sehenswürdigkeiten entdecken oder pfeilschnelle Abenteuer auf der Downhillstrecke erleben wollen – hier ist für jeden Radler das Richtige dabei. Los geht’s!

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