Berlin ist angesagt und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Regelmäßig besuchen über 10 Millionen Menschen jährlich die deutsche Hauptstadt. Jeder Dritte unter ihnen kommt aus dem Ausland. Laut dem internationalen Ranking des weltgrößten Reiseportals TripAdvisor behauptet sich Berlin als einzige deutsche Stadt unter den 25 Top-Reisezielen auf Platz 11. Legt man die offiziellen Zahlen der gebuchten Übernachtungen Europas zugrunde, landet Deutschlands größte Stadt hinter London und Paris auf Platz 3.

Verständlich, denn neben dem nachgesagten Berliner Lebensgefühl und den Partymöglichkeiten der Stadt stehen Berlinbesucher auf die sehr gute touristische Infrastruktur und die relativ humanen Preise. Ungebrochenes Interesse wecken die Berliner Sehenswürdigkeiten. Viele von ihnen finden Sie im spannenden Stadtbezirk Mitte. Hier ist in den letzten 30 Jahren Historisches mit Modernem zu einer ansehnlichen Symbiose zusammengewachsen. Wir geben eine kleine Auswahl für einen Stadtspaziergang! Suchen Sie nach einer Ferienunterkunft? Entdecken Sie unsere Ferienhäuser am Müggelsee!

Das Brandenburger Tor

Der Eifelturm ist Paris. Big Ben ist London. Das 1793 fertiggestellte Brandenburger Tor ist das Berliner Wahrzeichen, das jedes Kind kennt. Wen wundert es deshalb, dass das frühklassizistische Triumphbauwerk mit der Quadriga am Pariser Platz ganz oben auf der Must-See-Liste eines Berlinbesuchers steht. Trotz starker Schäden im 2. Weltkrieg und jahrzentlangem Grenzdasein direkt an der Berliner Mauer erstrahlt das 2002 sanierte Gebäude heute schöner denn je.

Zwar wirkt das Tor auf Fernsehbildern größer und mächtiger, als es tatsächlich ist, doch die leise aufkommende Enttäuschung verfliegt schnell: Dieser geschichtsträchtige Ort mit dem nicht enden wollenden Gewusel zu jeder Jahreszeit zieht Sie augenblicklich in seinen Bann.

Der Reichstag und der Bundestag

Wandern Sie im Uhrzeigersinn ein paar Meter weiter, treffen Sie gleich wieder auf monumentale Geschichte: den Reichstag. Langwierige und zögerliche Bauvorhaben waren offenbar schon immer eine Eigenart Berlins: Nach immerhin 23 Jahren Planung und Bau wurde das Parlamentsgebäude 1894 von der kaiserlichen Obrigkeit „Dem Deutschen Volke“ endlich übergeben.

Ansonsten war der Reichstag bis zu seinem Umbau 1999 ein Sinnbild dafür, was in den 100 Jahren davor in Deutschland alles falsch gelaufen ist. Mal abgesehen von der demokratischen Belebung während der Weimarer Republik wurde das Gebäude über Jahrzehnte arg geschunden: Spuren der Brandstiftung 1933, alliierter Bomben ab 1943 und der endgültigen Einnahme nach schweren Kämpfen 1945 durch die Rote Armee sind auch nach der Neugestaltung heute bewusst erhalten geblieben.

Noch bevor der wiedervereinigte Deutsche Bundestag hier im September 1999 Einzug hielt, erlebte der verhüllte Reichstag, dank Christo und Jeanne-Claude, im Sommer 1995 Volksfest ähnliche Zustände auf den ihn umgebenden Freiflächen. Über 5 Millionen Besucher wurden in den beiden Wochen gezählt. Die enorme internationale Resonanz war ausnahmslos positiv. Eine bessere Image-Kampagne hätte der künftige, neue Sitz des deutschen Parlaments nach seinem Umzug von Bonn nach Berlin nicht haben können.

Die Verbindung des historischen Sandsteins mit hochmodernen Materialien, ein ökologisch nachhaltiges Licht- und Wärmekonzept, sowie die für Besucher frei gegebene Kuppel machen das Haus zu einem architektonischen Highlight.

Unter den Linden, Friedrichstraße und die Neue Wache

Es geht zurück durchs Brandenburger Tor, rauf auf die Berliner Prachtstraße Unter den Linden. Ihr Ursprung liegt im 16. Jahrhundert als schlichter, kurfürstlicher Reitweg vom Stadtschloss zur Jagd in den Tiergarten. Wo heute der Espresso vergoldet erscheint, waren früher Bauerngehöfte, Wiesen und Felder. Viel später erst kam die Idee auf, die Straße, wenn auch anfänglich nur auf einem Teilstück, mit Linden zu bepflanzen, was der Straße letztendlich ihren Namen gab.

Die Prunkbauten kamen über die Jahrhunderte hinzu: Prinzenpalais, Akademie der Künste, Akademie der Wissenschaften, das Zeughaus, das Opernhaus, die heutige Humboldt-Universität und viele mehr. Vor allem dem Wirken von Karl Friedrich Schinkel ist es zu verdanken, dass die „Lindenallee“ heute zur berühmten Berliner Top-Adresse geworden ist.

Durchkreuzt werden die „Linden“ von der nicht weniger berühmten Friedrichstraße. Kaum ein anderer Ort Berlins hat in den letzten 30 Jahren so viel dazugewonnen wie dieser. Hier haut Berlin so richtig „auf den Putz“. Exklusives Shopping im Lafayette und anderen Edelboutiquen, zahlreiche Hotels, Restaurants und Cafés, der Friedrichstadtpalast und das 24/7-Kulturkaufhaus Dussmann – hier wird Flair einer echten Metropole demonstriert.

Der Weg vom berühmten Bahnhof Friedrichstraße Richtung Kreuzberg endet irgendwann am ebenso berühmten „Checkpoint Charlie“. Gehen Sie lieber zu Fuß oder nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, denn Autofahren macht in dieser Gegend weder Spaß, noch geht es schneller vorwärts.

Zwischen Humboldt-Universität und dem Museum für Deutsche Geschichte im Zeughaus steht überraschend frei von allen Seiten ein deutlich kleineres Gebäude: Die Neue Wache. Heute ist sie ein Ort der Besinnung. Schon seit 1816 steht sie hier und wurde von Schinkel tatsächlich als Unterbringung für die Wachsoldaten des gegenüber liegenden Königlichen Palais errichtet.

Bereits mit der Errichtung bekam die Neue Wache von König Friedrich Wilhelm III. auch eine Mahnmalfunktion als Gedenkstätte für die Gefallenen in den Napoleonischen Befreiungskriegen. Zu DDR-Zeiten war die Neue Wache das Mahnmal für die Opfer des Faschismus. Helmut Kohl machte sich dafür stark, hier die zentrale Gedenkstätte Deutschlands für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu etablieren. Seit dem Volkstrauertag am 14. November 1993 ist diese Idee umgesetzt. Im Inneren des frei zugänglichen Gebäudes befindet sich die Pieta genannte Plastik von Käthe Kollwitz „Mutter mit ihrem toten Sohn“.

Der Kunstmarkt an der Museumsinsel und der Berliner Dom

Die Straße „Unter den Linden“ ist für Berlinbesucher geradezu ideal. Wenn Sie vom Brandenburger Tor weiter Richtung Stadtschloss gehen, stolpern Sie geradezu über eine Sehenswürdigkeit nach der anderen. Sollte es zufällig ein Samstag oder Sonntag sein, lohnt sich zwischen 11:00 bis 17:00 ein Besuch auf dem Kunstmarkt an der Museumsinsel zwischen Zeughaus und Spreeufer. Die Open-Air-Veranstaltung hat sich zu einem echten Besuchermagneten gemausert.

Man munkelt, hier stehen nur Originale aus den Bereichen Kunst, Kunsthandwerk und Design zum Kauf bereit. In Sichtweite des Pergamonmuseums und Co. ist dies ein Ort, um beim Stadtspaziergang ein wenig inne zu halten, etwas zu trinken oder sich auch mit einer Berliner Currywurst zu stärken.

Und während Sie noch nachdenken, welcher von Humboldt nun rechts oder links vor der gleichnamigen Uni sitzt (kleiner Tipp: Alexander sitzt näher zum Alex und Wilhelm näher zur Wilhelmstraße), geht es weiter die „Linden“ runter. Gleich hinter der Schlossbrücke steht unübersehbar und reichlich protzig der Berliner Dom. Angesichts der oft nachgesagten architektonischen „Wertlosigkeit“ macht die 1905 fertiggestellte evangelische Kirche zwar mehr her als dahinter steckt, aber er ist aus dem Berliner Stadtbild nicht mehr wegzudenken.

Dank der „Hohenzollerngruft“ ist er auch einer der bedeutendsten Orte für Königsgräber in Europa. Neben regelmäßigen Gottesdiensten finden hier Konzert- und Theateraufführungen sowie staatstragende Veranstaltungen statt.

Das Alte Museum und die Alte Nationalgalerie

Heraus aus dem Dom, die große Treppe hinunter und Sie stehen mitten im Lustgarten. Heinrich Heine fragte einmal in seinen „Spaziergängen durch Berlin“ ein wenig provokativ: „Aber wo ist der Garten?“ Da hat er Recht, denn die allgemeine Vorstellung von einem Garten ist auch heute noch eine andere. Trotzdem stehen Sie aber vor einem der schönsten Gebäude Berlins: dem Alten Museum. Nun ist dieses Stück UNESCO Weltkulturerbe nicht sehr viel älter als die anderen auf der Museumsinsel, aber es war das Erste seiner Art.

Friedrich Schinkel hatte den königlichen Auftrag, gemäß dem Selbstverständnis des aufgeklärten Bürgertums nach kultureller Bildung, einen zentralen Ort als Gemäldegalerie und andere Kunstsammlungen zu schaffen. Das Konzept „Alles-unter-einem-Dach“ verschwand über die folgenden Jahrzehnte aber wieder, vor allem, weil die Sammlungen thematisch den in der Folgezeit hinzugekommenen Museen zugeordnet wurden. Heute sind hier das Münzkabinett und die Antikensammlung beheimatet.

Gleich hinter dem Alten Museum, umgeben von einem romantischen Kolonnadenhof liegt die Alte Nationalgalerie – ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe. Die große Freitreppe, das Reiterstandbild Wilhelms IV. und acht Säulen machen den optischen Reiz des 1876 fertiggestellten klassizistischen Gebäudes aus. Die offensichtliche Vermischung verschiedener architektonischer Elemente war so gewollt. Sie sollte die Einheit von Kunst, Geschichte und Nation symbolisieren.

Der eigentliche Anstoß für den Galeriebau nach Entwürfen des Schinkel-Schülers August Stüler war allerdings die testamentarische Schenkung der umfangreichen Gemäldesammlung des Berliner Bankiers Wagener. Sein Wunsch war es die Sammlung ungeteilt an einem „geeigneten Ort“ für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Heute werden hier Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhundert aus dem Bestand der Nationalgalerie gezeigt.

Der Hackesche Markt und die Hackeschen Höfe

Von der Alten Nationalgalerie aus machen Sie einen kleinen Umweg zum nahe gelegenen Hackeschen Markt in der sogenannten Spandauer Vorstadt. Der Name ist etwas irreführend, denn Spandau ist von hier aus über 30 Kilometer entfernt. Die ursprünglich vor den Toren Berlins gelegene Sumpflandschaft sollte nach den Vorstellungen des Alten Fritz als neues Siedlungsgebiet für das rasch wachsende Berlin umgestaltet werden.

Stadtkommandant Graf von Hacke erhielt einen diesbezüglichen Befehl und 1750 war der Platz fertiggestellt. Seit 1840 trägt er seinen Namen. Nach der Wiedervereinigung 1991 wurden die zahlreichen Baulücken geschlossen. In den S-Bahn-Viadukten entstanden zahlreiche gastronomische Einrichtungen. Die Partymeile Oranienburger Straße nimmt seitdem von hier ihren Anfang.

Sehenswert sind die in Richtung Scheunenviertel gelegenen Hackeschen Höfe: Acht zusammenhängende Innenhöfe, die Sophien- und Rosenthaler Straße verbinden. Zahlreiche Gewerbebetriebe, Grünanlagen, Sandkästen, kleine Galerien und ein Theater sind dort beheimatet. Und das ist keine Erfindung der letzten Jahre, denn die Höfe wurden bereits bei ihrem Bau 1906 so konzipiert.

Marienkirche, Fernsehturm und Alexanderplatz

Auch wenn es ein wenig nach Zickzackkurs aussieht, aber ihr Weg führt von der Spandauer Vorstadt über die Spandauer Straße zurück in Richtung Alexanderplatz. Sie erreichen einen sehr großen freien Platz, der städtebaulich wenig Sinn zu machen scheint. Das stimmt, denn hier war bis zum 2. Weltkrieg dicht an dicht besiedeltes Berliner Urgebiet.

Nach dem Krieg stand dort aber kein Stein mehr auf dem anderen. Die DDR hatte offenbar weder Kraft noch Motivation, alles wieder neu zu errichten. Man setzte lieber auf Neubauten. Übrig geblieben ist die evangelische Marienkirche. Mit ihrer urkundlichen Ersterwähnung von 1292 ist sie die älteste noch genutzte Pfarrkirche Berlins, Experten trauen ihr aber auch das frühere Geburtsjahr 1270 zu.

Ein Schritt weiter treffen Sie auf etwas vollkommen Unerwartetes: den Neptunbrunnen. Der 1891 erbaute Barockbrunnen stand ursprünglich vor dem alten Stadtschloss, ziert seit 1969 den Vorplatz des im gleichen Jahr eröffneten Berliner Fernsehturms, soll aber wieder zum Schloss zurück. Das höchste Gebäude Deutschlands (368 m) ist faktisch von jeder Ecke des weitläufigen Berlins zu sehen, und von den Aussichtsebenen in gut 200 Metern Höhe haben Sie bei klarem Wetter Sicht bis über die Stadtgrenzen hinaus.

In nur einem Jahr wurde der Turm hochgezogen. „Jeden Tag ein Meter“ hieß es damals. Die Rechnung ging auf: 364 Meter maß der „Tele-Spargel“ ursprünglich – zusätzliche technische Aufbauten brachten ihn dann später auf die heutige Höhe.

Nur noch ein paar Schritte und Sie sind am Alexanderplatz oder schlicht Alex, wie der Berliner zu sagen pflegt. Mehr als 360.000 Menschen kommen hier täglich vorbei. Damit ist der Alex einer der belebtesten Plätze Europas. 1805 besuchte der russische Zar Alexander I. die Stadt, und seither darf sich der Platz so nennen.

In seiner Geschichte wurde sein Aussehen sehr häufig geändert. Die letzte entscheidende Umgestaltung von 1969 ist bis heute gültig. Einige denkmalgeschützten Details, wie zum Beispiel die Weltzeituhr, werden erhalten bleiben. Um den Alex herum sind in den letzten fünf Jahren viele Hotels und gastronomische Kapazität entstanden, die es zu entdecken gilt. Der Alex selbst tut, was er schon immer tat: Er entwickelt sich.

Rotes Rathaus und Friedrichswerdersche Kirche

Um Ihren Spaziergang im Uhrzeigersinn fortzuführen, müssen Sie runter vom Alex und am Roten Rathaus vorbei. Das 1869 fertig gestellte oberste Verwaltungsgebäude Berlins war früher Sitz des Magistrats, heute des Senats und des Regierenden Bürgermeisters. Die weit leuchtenden roten Klinker gaben ihm seinen Namen.

Das weiträumige, auch Rathausvorplatz genannte unbebaute Areal hat bis 2030 noch Bestandschutz. Man kann allerdings gespannt sein, wie es mit ihm und dem Marx-Engels-Forum dann weitergeht. Schön kann man die windige Fläche rund um den Fernsehturm nicht nennen und der Baugrund in bester City-Lage ist begehrt.

Der muss allerdings auch sehr behutsam und sachkundig genutzt werden, wie das Schicksal Schinkels Friedrichswerderscher Kirche seit 2012 zeigt. Umfangreiche Bauarbeiten an den Tiefgaragen für die luxuriösen Kronprinzengärten haben die 1831 eröffnete neugotische Kirche an der Französischen Straße zu einem einsturzgefährdeten Gebäude gemacht. Ursprünglich sollte hier eine Dauerausstellung zu Leben und Werk Schinkels, dem bedeutendsten Architekten Berlins ihren Platz finden.

Die Kirche ist geschlossen, weiträumig abgesperrt und die Skulpturen wurden ausgelagert. Die Gefährdung oder gar eine mögliche Vernichtung Berliner Sehenswürdigkeiten durch Neubauten steht massiv in der Kritik. Mehr noch, denn die weitere Erschließung rund um die Kirche ist geplant.

Der Gendarmenmarkt

Noch ein paar Schritte die Französische Straße entlang und Sie stehen auf dem wohl schönsten Flecken, den Berlin zu bieten hat, der 3,3 Hektar große, 1688 entstandene Gendarmenmarkt. In seiner Mitte steht das von Schinkel erbaute und heute als Konzerthaus genutzte Schauspielhaus, rechts davon der Französische und links der Deutsche Dom. Seit 1859 das Schillerdenkmal von dem Schauspielhaus.

Nach dem Edikt von Potsdam und dem darauffolgenden Zuzug der französischen Hugenotten, siedelten sich viele von Ihnen in diesem Viertel an. Aus Dankbarkeit halfen sie mit Geld und Arbeitsstunden bei der Erbauung des Platzes. Schon früh suchten sich hohe Beamte und Bürger, die zu Geld gekommen waren, einen Wohnsitz in nächster Nähe. Das Bankenviertel war ebenso um die Ecke wie der Hausvogteiplatz, das Modezentrum Berlins, wo die Maßkonfektion erfunden wurde.

Der Potsdamer Platz

Ein Stadtspaziergang durch Berlin wäre unvollständig ohne den Besuch des Potsdamer Platzes. Vor dem 2. Weltkrieg ein Ort der Superlative und belebtester Ort der Welt, Geschäftsknotenpunkt tagsüber, sündige Meile in der Nacht, die erste Radiosendung der Welt, die erste U-Bahn-Station Berlins und der erste Halt der elektrischen Straßenbahn.

Nach dem Krieg und der späteren Errichtung der Mauer verschwanden immer mehr Gebäude. 1970 waren große Teile des Platzes ein einziger Todesstreifen, braches Land. Daimler Benz und SONY nahmen sich nach der Wende als Bauherren der Sache an, der Potsdamer Platz war in den 90ern die größte Baustelle Europas. Trotz heftiger Begleitdiskussion wurde der Bau fertiggestellt und sein Ergebnis von Berlinern und seinen Gästen angenommen.

Die East-Side-Gallery

Nun brauchen Sie doch ein Verkehrsmittel, denn der Weg zum letzten Ziel, der East-Side-Gallery im Stadtbezirk Friedrichshain/Kreuzberg, wäre zu Fuß etwas zu weit. Das mit 1.318 Metern längste noch erhaltene Teilstück der ehemaligen Berliner Mauer wurde unmittelbar nach ihrer Öffnung von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemalt und somit eine riesige Open-Air-Galerie geschaffen.

Seitdem wurden zwar Teile der Mauer aus städtebaulichen Gründen entfernt und an so manch einem Kunstwerk nagte der Zahn von Zeit, Wetter und Umweltverschmutzung. Immerhin 104 Bilder blieben aber erhalten und wurden zum Teil aufwendig restauriert und konserviert. Nicht enden wollende Besucherströme belegen, wie erhaltenswert dieser Ort Berlin ist.

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